Juni 2021

mit Vollgas in die Selbstständigkeit

Endlich ist es soweit, im Juni starte ich mit meiner Hundeschule. Basierend auf der Lerntheorie, die Hundeschule mit Herz und Verstand. Ich würde mich sehr freuen dich und deinen Vierbeiner kennen zu lernen. 

5. Juni 2021

Letzten Samstag, fand der dritte und somit letzte Praxistag der Ausbildung zum Sporthundetrainer in Emmenbrücke statt. Nun heisst es für mich: Lektionenpläne schreiben und gezielte Vorbereitung für die praktische Prüfung im August. Die theoretischen Fächer konnte ich bereits erfolgreich abschliessen. Ich gebe Vollgas und hoffe, euch bald mit meinem neu erlangten Wissen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Alle 3 Tage mit dabei war meine Hündin Emma, sie hat es wie immer grossartig gemacht.

Blogbeitrag vom 19. Juli 2021

Ist Hundefotografie = Hundefotografie?

 
In meinem heutigen und somit ersten Blogbeitrag möchte ich euch gerne die Geschichte hinter all meinen Bilder auf meiner Homepage erzählen und warum ich von der Person, die dahinter steckt so begeistert bin. 
 
Vor bald 3 Jahren, lernte ich Julie kennen. Ich habe sie und ihre Labrador Hündin schon länger auf Instagram verfolgt und war abgesehen, von den lustigen Geschichten, die oftmals aus der Sicht der aufgeweckten Hündin erzählt wurden, immer sehr begeistert von den wunderschönen Bildern. Julie, Fotografin mit Herz & dies nicht nur für 2-Beiner sondern eben auch für 4-Beiner. 
Warum das aus meiner Sicht so ist?
Julie fotografiert mit vollem Körpereinsatz, mal liegt sie am Boden, mal rennt sie irgendwo hin um auf einen Stein zu klettern, mal gibt sie komische Geräusche von sich, dazwischen lässt sie sich von Hunden das Gesicht ablecken oder krault ihnen den Bauch. Was ich jedoch während diversen Shootings nie gehört habe, sind Kommandos. Es gibt kein Sitz, kein Warten, kein Finger der in die Luft schnellt, weil der Hund doch nicht wartet und auch keine genervte Fotografin, weil der Hund nicht so funktioniert wie man es sich für «das perfekte Bild» wünschen würde. Und trotzdem, hatte ich nach jedem Shooting etliche Bilder welche mich faszinierten, welche meine Hunde genau so zeigten wie sie sind, ich hatte Bilder mit Seele, Bilder die für mich, jedes Mal aufs Neue perfekt waren. Julie hält nichts von Kommandos, oder Tiere mit Futter zu bestechen, geschweige denn von Hintern auf den Boden drücken damit der Hund endlich da sitzt, wo er eben sitzen soll. Julie nimmt sich viel Zeit und fängt die Hunde so ein wie sie sind, wie sie sich von sich aus bewegen möchten. Auch sitzend, aber halt da, wo sie es möchten 😉 Man bekommt eventuell nicht genau dieses Bild das man auf Instagram gesehen hat, dafür bekommt man, was meiner Meinung nach viel mehr Wert hat, seinen Hund, auf Fotos, so wie er leibt und lebt, als Erinnerung für die Ewigkeit. 
Ist Hundefotografie also = Hundefotografie? Für mich definitiv nicht. Für mich hat es nichts mit professionell zu tun, wenn man den Hund in eine Position zwingt, vor einem bestimmten Hintergrund, ihm im Sekundentakt die Pfoten in die richtige Stellung rückt und gleichzeitig mit erhobenem Finger «warte» zuruft. Für mich, sollte Hundefotografie authentisch sein, das Wesen des Hundes sollte sich auf den Bildern widerspiegeln & genau das, plus entspannte Stimmung und lustige Stunden bekommt man bei einem Shooting mit Julie. 
All meine Bilder stammen von ihr und ich würde mich, seit ich Julie mit ihrem Geschäft Monkeyjolie kenne, niemals mehr für eine andere Fotografin entscheiden. Weder mit meinen Hunden, noch mit meiner Familie. 

Falls ihr euch also Bilder mit Seele wünscht, sei es von eurer Familie oder von euren 4-Beinern, kann ich euch Monkeyjolie (www.monkeyjolie-photography.com) wärmstens empfehlen. 

Blogbeitrag vom 26. Juli

Hundekekse selber backen, ein Grundrezept

 

Habt ihr euch schon mal überlegt die Belohnungen für eure Hunde selber zu backen? Ich persönlich mache dies regelmässig. Nicht nur weil ich dann ganz genau weiss, was drinsteckt, mir macht es auch einfach Spass und vor allem, ist mein 3-jähriger Sohn schwer begeistert davon. Für ihn ist es ein Highlight, wenn er die selbstgemachten Gutzis verteilen kann. In seinem Alter, wo es doch noch schwierig ist, etwas mit dem Hund zu erarbeiten, ist dies eine gute Möglichkeit das Kind mit einzubeziehen.

Man benötigt nicht viele Zutaten, kann selber entscheiden was mit rein soll und was nicht. Mit den speziellen Backmatten für Hundekekse ist die Verarbeitung ganz einfach. Es gibt diverse Formen & auch die Farben der Kekse können simpel, mit natürlichen Zutaten «aufgemotzt» werden. 

 

In einem Haushalt wie dem unseren, wo 2 verfressene Retriever und 1 belgischer Schäfer mit nicht weniger Hunger leben, sind die Kekse jeweils schnell wieder weg. 

 

Unser Grundrezept (Gesamtzeit 45-90 Minuten) 

·        100 g Buchweizenmehl 

·        100 g Kartoffelmehl 

·        3 Eier 

·        1 EL Kokosöl 

·        Ca. 30 ml Wasser 

·        + 200 g Geschmackszutat (Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Obst, Gemüse oder Babybreigläschen 😉) 

 

Das ganze in die Backmatte füllen und bei 150 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen (Backzeit kann je nach Backofen variieren). 

Alle Angaben sind nur als Richtwerte zu verstehen, es hängt davon ab welche Geschmackszutat verwendet wird. Das Wasser am besten immer erst zum Schluss in den Teig geben, da die eine Geschmackszutat wässriger ist als die andere. Geschmackszutaten müssen je nach dem, geschält, gekocht und püriert werden. 

Grundsätzlich sollte der Teig ungefähr die Konsistenz von einem Pfannkuchenteig haben, je nach dem mit Wasser oder Mehl optimieren. 

WICHTIG: Die Kekse müssen gut trocknen, damit sie auch lange haltbar sind. Am besten in einen stoffigen Gemüsebeutel über die Heizung hängen oder mit einem Dörrex nachtrocknen. 

 

Viel Spass beim Ausprobieren, ich bin gespannt auf eure Feedbacks. 

Blogbeitrag vom 2. August 2021

Was macht eigentlich ein Lawinenhund im Sommer?

Die Frage wurde mir, und bestimmt auch schon vielen anderen Lawinenhundeführern, einige Male gestellt. Was macht so ein Lawinenhund im Sommer? Liegt er faul rum und ist froh, wenn er nicht vor die Türe muss? Geht er gerne Baden oder trainiert er gar gerne etwas Anderes?

Nun, das Sommerprogramm ist wohl genau so vielfältig wie die Lawinenhundeführer es sind, deshalb gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Jedoch kann ich darüber berichten, wie Emmas Sommerprogramm so aussieht.

Emma, meine Lawinenhündin liegt keinesfalls auf der faulen Haut. Auch wenn ich manchmal nicht traurig darüber wäre, es auch einmal gemütlich angehen zu lassen ;-) bei ihr ist die Energie, nicht weniger nur wegen der wärmeren Temperaturen. 
Wir trainieren im Sommer in der Geländesuche bei REDOG. Wir beide können enorm von dieser Arbeit profitieren. Emma setzt ihre Nase ein, genau wie im Winter auch, lediglich die Anzeige unterscheidet sich minimal. Dies ist jedoch, was mich immer wieder erstaunt, kein Problem. Sie schaltet sofort um. Ich kann taktisches lernen, was definitiv nie schadet und in meinem Fall gar notwendig ist. Emma ist meine erste Lawinenhündin. Über Tipps und Tricks der Erfahrenen freue ich mich immer sehr.

Zudem, trainieren wir regelmässig Unterordnung, dies ist ein Bereich, welcher Emma sehr viel Spass bereitet. Für mich war das zu Beginn gar nichts, jedoch hat sich ihre Freud definitiv auf mich übertragen. 

Was auch zum Sommerprogramm, von wahrscheinlich sehr vielen Lawinenhunden gehört, ist Aufbau und Behalten der Kondition. Dieses Kapitel, darf weder Hund noch Hundeführer im Sommer schleifen lassen. Gute Kondition ist Grundvoraussetzung und hilft einem in vielen Belangen.

Ja und zu guter Letzt, geniesst auch ein Lawinenhund die langen Tage, Sonnuntergänge wie auch Sonnenaufgänge auf dem Lieblingsberg, Schwimmen in Bergseen und ausgiebige Spaziergänge. Der Sommer ist eine sehr schöne Zeit im Leben eines Lawinenhundes und trotzdem, freuen wir uns, ich glaube beide jetzt schon wieder auf die kalte Jahreszeit.

Sporthundetrainer TKGS

Vor kurzem konnte ich die Ausbildung zur Sporthundetrainerin bei der TKGS erfolgreich absolvieren. Die Ausbildung besteht aus einem Theorieteil, welcher dieses Jahr das erste Mal über Teams durchgeführt wurde, aufgrund der aktuellen Covid19-Situation. Anschliessend fanden 3 Praxistage statt. 
Zuletzt wurde eine Theorieprüfung durchgeführt, man musste ein Fachgespräch führen und eine Lektion gestalten, die Lektionenpläne dafür abgeben und dann eine Lektion zu einem zugeteilten Thema mit einem unbekannten Mensch-Hunde-Team durchführen. Für mich gabs einen 4 Monate alten American Staffordshire Terrier. :-)

Ein Welpe kommt ins Haus

Immer wieder werde ich angefragt, ob ich auch Beratungen mache, VOR dem Hundekauf. Deshalb habe ich mich entschieden, dies sehr gerne anzubieten. Ich werde versuchen, falls die Nachfrage da ist, in  regelmässigen Abständen Vorträge zu diesem Thema durchzuführen. Natürlich sind auf Anfrage auch individuelle Beratungsgespräche möglich.